Eissafari mit Robert Hollmann

EISSAFARI in Wien

Schleckermäulchen

Wir haben jetzt keine Ahnung, ob Sie kulinarisch-touristischer Quereinsteiger sind oder schön, genau so wie wir als korrekte Wiener das tun, alles der Reihe nach lesen. Gehen wir einmal davon aus, dass auch Sie sich brav an die alphabetische Reihenfolge beim Lesen halten. So vermuten wir, dass Sie bereits die oben beschriebene Brötchensafari lesetechnisch ohne Einfädler absolviert haben, weil ja „E“ wie Eissafari nach dem „B“ wie Brötchensafari kommt. Und so begeben wir uns nun auf neue Wege – Vorsichtige würden meine, wir wagen uns jetzt auf dünnes Eis. Mit der Eissafari.
Passt. Nun könnten wir wieder über Robert Hollmann schreiben, der sich liebend gern – und das ganzjährig (ok leicht übertrieben) – ohne Furcht durch den Großstadtdschungel kämpft, um den eiskalten Verlockungen auf der Spur zu sein. Sollten Sie genau so ein Schleckermäulchen sein wie er, dann empfiehlt es sich, seinen Pfaden zu folgen. Die beispielsweise so aussehen könnten:
Was assoziieren Sie mit Eis und Kälte? Richtig, den Norden. Was finden wir im Norden? Richtig. SkandinaWIEN. Genauer? Schweden. Heiße Spur. Diese sollte Sie nämlich unbedingt zu Fuß vom Hotel auf den Schwedenplatz führen, ins legendäre Molin-Pradel. Wo bereits seit 1886 nach Familientradition gekocht, entschuldigen Sie, Eis gerührt wird.
Und wie. Robert schafft es einfach nicht, an dieser Kathedrale des Gelato vorbei zu huschen, ohne sich nicht wenigstens eine Kugel zu geben.

Eine Kugel in der Stanizeltüte

Mit der Tüte in der Hand, läuft es sich gut durch dieses Land. Bzw. die Stadt. Und schon taucht da am Horizont das, der, die Tuchlauben (Hausnummer 15) auf, wo zwar der „Super Erdbeerbecher“ lockt, aber der Schrittzähler gegenüber dem Kalorienzähler leicht im Hintertreffen ist, ob der kurzen Wege. Und somit der Becher weichen muss und wieder nur eine Kugel in der Stanizeltüte den Vorrang erhält. Welches genussvoll weggeschlappert ist, wenn man den Eis-Greissler in der Rotenturmstraße erreicht hat, um sich die finale Kugel zu geben. Was lernen wir daraus: gescheiter 3 x 1 als 1 x 3. Im Becher.

So eigentlich wären wir hier jetzt schon fertig mit unserer Eissafari Story. Aber Robert will noch unbedingt etwas loswerden. Na dann. „Wien hat mit Sicherheit das weltbeste Eis – leicht gesagt, aber ich kann es auch begründen. Hier treffen sich die weltberührten Wiener Konditoreikünste mit den seit Jahrhunderten meisterlich vertretenen italienischen Gelato-Expertisen. Was dabei rauskommt ist einzigartig und sollte unbedingt verkostet werden. Sonst bleibt wieder alles nur an mir hängen.“
PS an unsere kleinen Leser: Zähneputzen nicht vergessen.

„Habe die Ehre“

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